15.01. Steuerberater kein Auftragsverarbeiter

Am 29. November 2019 stimmte der Bundesrat dem sogenannten Jahressteuergesetz zu, welches neben anderen Themenbereichen eine Anpassung im Steuerberatungsgesetz zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Steuerberater vorsieht.

Für die Änderung setzte sich die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) seit langem ein. Sie ermöglicht Steuerberatern, auch besondere Kategorien personenbezogener Daten als Verantwortliche weisungsfrei im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zu verarbeiten. Mit dieser gesetzlichen Klarstellung können Steuerberater nicht als Auftragsverarbeiter qualifiziert werden. Um in dieser Frage bundesweit Rechtssicherheit für Mandanten und Steuerberater zu schaffen, tauschte sich die BStBK im Vorfeld mit den zuständigen Datenschutzbehörden aus. Dabei betonte sie, dass Steuerberater aufgrund ihres Berufsrechts stets weisungsunabhänig und eigenverantwortlich tätig sind.

Quelle: https://www.bstbk.de/de/presse/pressemitteilungen/2019/20191210_pressemitteilung_26_bstbk/index.html

 

Hinweis für unsere Mandaten:

Wir sind diesem Ansatz bereits seit der Einführung der DSGVO gefolgt, so dass wir aktuell keine Anpassungen diesbezüglich machen müssen. Wir werden dieses Information nur zusätzlich in die Dokumentation übernehmen.